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Optimale Zeiteinteilung
In Zeitnot kommen selbst ist ein "Big Blunder".
Zeitnot kann man vereinfacht gesprochen mit einem ??-Zug gleichsetzen. So lässt sich zeigen, dass die meisten ??-Züge tatsächlich in Zeitnot entstanden sind. Wer in Zeitnot kommt läuft Gefahr, einen sehr schwachen Zug zu produzieren, der ohne Zeitnot so nicht entstanden wäre.
[Ursachen] [Modus 40/120] [Modus 36/90] [Auswahl] [Rechenschema] [Unklarheit] [Zeitnot trotz allem] [Gegner in Zeitnot] []
Ursachen der Zeitnot
Schlechte Eröffnungskenntnisse
übertriebene Angst vor den Eröffnungskenntnissen des Gegners
Mangelndes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
Nicht-Ziehen, wenn Zug innerlich schon längst gewählt, resp. klar ist
Fehlende -Tempo Züge: Pro Partie kann man gut 3-4 Züge Tempo spielen, auch nach der Eröffnung
Sich nicht mit einer schlechten Stellung abfinden können und sinnloses Suchen der "magistralen Rettung"
Mangelnde Systematik bei der Evaluation eines Zuges ("Gedankliches Hin- und Herspringen")
Perfektionismus: Es reicht, einen guten Zug zu spielen, er muss nicht perfekt sein
Mangelnde "Coolness": Auch wenn der Gegner deutlich mehr Elo-Punkte hat, nicht in Ehrfurcht erstarren.
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Zeiteinteilung bei Modus 40/120min = 3min pro Zug
Erste 15 Züge in 20 Min (man setze ein Marke auf dem Formular und kontrolliere den Zeitverbrauch)
Dann "big think", sich in die Stellung vertiefen und einen Plan finden.
Dann ca. 5 Min/Zug (17 Züge innerhalb 80 Minuten, 3 -tempo Züge innerhalb 5 Minuten gemäss Plan)
Letzte 5 Züge in mindestens 15 Min
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Zeiteinteilung bei Modus 36/90min = 2.5min pro Zug
Erste 15 Züge in 20 Min (man setze ein Marke auf dem Formular und kontrolliere den Zeitverbrauch)
Dann "big think", sich in die Stellung vertiefen und einen Plan finden.
Dann ca. 4 Min/Zug (17 Züge innerhalb 50 Minuten, 3 -tempo Züge innerhalb 5 Minuten gemäss Plan)
Letzte 5 Züge in mindestens 15 Min
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Auswahl an Kandidatenzügen
Allgemein schaut man sich nicht mehr als 3-4 Kandidaten pro Zug an.
Wenn ein Zug forciert erscheint, kann man ihn auch mal innerhalb von nur 1 Minute spielen (" tempo-Zug")
Letzte 5 Züge in mindestens 15 Min
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Rechenschema:
Priorisierung: Man schaut den Zug an den man zuerst gesehen hat.
Kotov mit Back & Forth: Man vergleicht verschiedene Züge "hin und her".
Elimination: Man wählt den letzten Zug, der im Ausschlussverfahren übrig bleibt.
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Wenn Zug nicht klar ist, dann:
Priorisierung (man wählt den intuitiven Zug, d.h., den Zug den man zuerst gesehen hat).
In unscharfen Stellungen: Man spielt den wenig riskanten, einfach zu spielenden Zug.
Man spielt den positionell gesunden Zug.
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Wenn man trotz allem in Zeitnot gerät
Die Stellung nicht komplizieren und v. a. nicht forcieren.
Keine verpflichtende Züge unternehmen - Bauernzüge lassen sich später nicht mehr zurücknehmen.
Mitdenken während der Gegner seinen Zug auswählt - Eine Antwort auf die Züge des Gegners bereithalten.
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Wenn der Gegner in Zeitnot gerät
Man vermeidet forcierte Varianten in welchen einfach Figuren getauscht werden.
Man spielt den einfachen Zug mit der verdeckten Drohung.
Man spielt einen nichts sagenden Zug und überlässt die Denkarbeit dem Gegner.
Man positioniert seine Züge so, dass der Gegner im letzten Zug vor der Zeitkontrolle die schwierigste Entscheidung fällen muss.
Man berechnet die Antwort auf den Zug des Gegners im Voraus und zieht den Zug tempo.
Man blitzt nicht mit wenn man nicht sicher ist.
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